Montag, 14. Januar 2019

"Apollo" Reisen - 4. Woche

Vierte Woche, 31.12.2018 - 06.01.2019 

Am letzten Tag des Jahres konnten wir endlich im Meer baden. Unweit von Napier verbrachten wir bei sehr sommerlichen Temperaturen am Ocean Beach in einer großen Badebucht einen chilligen Strandtag. Die Aufbauarbeiten am Marine Pier in Napier deuteten auf ein Open Air Silvester Konzert hin. So beschlossen wir, den New Year's Eve auf Neuseeländisch mit zu erleben. Recht viele Kiwis fanden sich am frühen Abend an der Promenade ein, um diszipliniert und ohne! Alkoholausschank dem Rockkonzert zu lauschen, das man auch am Strand mithören konnte. Noch während unseres Silvester Essens gab es um 22:00 ein Feuerwerk für Kinder und Senioren, die dann brav nach Hause gingen. Pünktlich um 0:00 wurde dann mit einem abwechslungsreichen und lauten Feuerwerk direkt über unserem Standort am Strand das neue Jahr eingeläutet.
 

















An Neujahr verließen wir zeitig unseren kostenfreien Stellplatz und fuhren über steile Anstiege, tiefe nebelverhangene Täler und menschenleere Ebenen auf der SH 5 ins Zentrum der Nordinsel, dem Zentralen Vulkanplateau. In Taupo am gleichnamigen Lake, dem größten Neuseelands, gingen wir erst baden und danach am Wakato Fluss entlang zu dem rauschenden Huka Wasserfall wandern, wobei wir unterwegs Bungeespringer beobachten und eine heiße Quelle testen konnten.













Am nächsten Tag unternahmen wir im Tongariro Nationalpark auf fast 1200 Höhenmeter in einem von drei Vulkanbergen umgebenen Lavafeld eine weitere Wanderung zu einem anderen Wasserfall. Dabei hatte man den Gletscher bedeckten einen Berg immer im Blick, während man zwei rauchende Krater eines anderen bei der Rückfahrt bewundern konnte.









 

Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus, als wir tags darauf in der Gegend um Rotorua das Wai-o-Taipo "Thermal Wonderland" erkundeten. Überall zischt und brodelt es und verbreitet einen schweflichen Geruch, dass man meint, man sei in Hexenmeister's Zauberküche! Einmalig! Aber auch in Rotorua, dem Hauptort dieser Geothermalregion trifft man im Park auf heiße Quellen und schwefelhaltige Dämpfe.




















Und weiter ging's mit Staunen: Das empfehlenswerte Gelände des Te Puia bietet auf seinem großen Areal neben Einblicke in die sehr interessante Kulturgeschichte und Kunsthandwerke der Maori  auch wieder Beeindruckendes in Sachen Geothermie. Es blubbert und dampft aus so vielen Löchern. Höhepunkt ist der Geysir Pohutu, der regelmäßig alle Stunde eine fast 30m Höhe Säule nach oben spritz! " Großartig, sensationell, Weltklasse " (um mal einen Freund zu zitieren) So stellt man sich Island vor. 














Nach drei Tagen intensiver Eindrücke dieser beeindruckenden Naturkräfte im zentralen Vulkanplateau wollten wir den letzten Apollo Reisetag an einem der Strände in der Bay of Plenty verbringen, doch leider waren diese und alle Campingplätze dazu plenty of people. So begnügten wir uns mit einem Stellplatz im Hinterland und genossen unseren letzten Camperabend wenigstens auch am Wasser.


Am 5.1. mussten wir unseren Campervan nach 4 Wochen Rundreise auf  Süd - und Nordinsel in Auckland wieder abgeben, nicht aber ohne weiteren fahrbaren Untersatzt zu bleiben: wir tauschten ihn einfach gegen einen Toyota von Go Rentals!
In der größten Metrpole Neuseelands blieben wir zwei Nächte.
Die "kleine Schwester" von Sydney weist einige Parallelen zu ihrer berühmteren australischen auf: Lage am Meer mit vorgelagerten Buchten und Inseln, zu denen Fähren verkehren und die Strände haben. Einen Sky Tower mitten in der aus Hochhäusern bestehenden City. Ein fein gestaltetes ehemaliges Hafengelände und eine tolle Skyline vom Wasser her.
Beeindruckend aber auch der Blick vom Vulkanberg Mount Eden über den Krater hinweg auf die Silhouette der Stadt von der "Rückseite" her. 
















Weiter geht unsere Tour zur Spitze der Nordinsel.

Bis bald…                                                                                                                     Eure Weltenbummler,                                                                                                  Tom und Jenny